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Nach dem Spiel gab es Pantomime. Onyekachi Okonkwo, genannt Tico, Nummer zehn des FC Zürich, führte einen imaginären Stift mit der rechten Hand über die offene linke Handfläche und schüttelte dazu eifrig den Kopf, während er mit Lukas Sinkiewicz sprach, dem Ex-Kölner und Neu-Leverkusener. Nichts unterschrieben in Köln, bedeutete die Geste des Nigerianers, den der FC schon verpflichtet glaubte.
Es ist natürlich schwer nachzuvollziehen warum ein talentierter, technisch versierter Spieler nicht beim Vorjahresneunten der zweiten Bundesliga anheuert und sich stattdessen dem aktuellen schweizer Meister anschließt, der zumindest die Chance auf die Teilnahme an der Championsleague bekommt, faktisch aber auf jeden Fall international spielen wird.
"Wir gehen nun davon aus, dass es keinen Sinn macht, einen Spieler zu verpflichten, der charakterlich nicht einwandfrei ist und wollen unser gut zusammengestelltes Team so nicht belasten"
Da halte ich es ganz mit
Michael Meier, der die Entscheidungen von Lukas Sinkiewicz und Patrick Helmes schon nicht nachvollziehen konnte, bei einem Dauerabonennten auf den internationalen Fußball und in einem ruhigen Umfeld anzuheuern oder anheuern zu wollen. Junge Spieler, die sich weiter entwickeln möchten, sollten einen Bogen um Zweiligavereine machen, in denen sich ein Dom befindet.